Fußbilder verkaufen als Nebenverdienst: Lohnt es sich?
Ja, für die richtige Person. Du brauchst kaum Geld für den Start, es passt neben deinen Hauptjob und bleibt auf Wunsch komplett anonym. Was es braucht, ist eine feste Routine, nicht viele Stunden.
Zuletzt geprüft am 16. Oktober 2026 vom FootLove-Team
Nebenjobs verlangen meistens eins von zwei Dingen: viel Zeit oder Geld für den Start. Fußbilder verkaufen verlangt von beidem sehr wenig. Du brauchst ein Handy, etwas Tageslicht und ein paar Stunden pro Woche, und du musst dabei nie dein Gesicht zeigen.
Von allein läuft es trotzdem nicht. Wer regelmäßig verdient, behandelt es wie ein kleines Business mit fester Routine. Dieser Ratgeber zeigt dir, wie das neben Job, Studium oder Familie aussieht.
Warum Fußbilder als Nebenverdienst funktionieren
- Fast keine Startkosten. Deine Handykamera reicht. Kein Lager, kein Versand, kein Studio.
- Flexible Zeiten. Fotografiere, wenn du Zeit hast, und antworte Käufern abends oder in der Pause.
- Anonym. Du wählst einen Creator-Namen und musst nie dein Gesicht zeigen.
- Inhalte verkaufen sich weiter. Ein gutes Fotoset kann sich immer wieder verkaufen, lange nachdem du es aufgenommen hast.
- Du bestimmst den Preis. Jedes Foto, jedes Video und jede individuelle Anfrage hat den Preis, den du festlegst.
Wie viel Zeit es wirklich kostet
Eine realistische Routine für den Anfang sind zwei bis vier Stunden pro Woche:
| Wann | Was | Zeit |
|---|---|---|
| Einmal pro Woche | Ein Fotoshooting, zwei oder drei Looks | 45–60 Min. |
| Am selben Tag | Beste Aufnahmen auswählen, leicht bearbeiten, hochladen | 30 Min. |
| An den meisten Tagen | Nachrichten und individuelle Anfragen beantworten | 10–15 Min. |
| Einmal pro Woche | Einen Teaser auf Social Media teilen | 15 Min. |
In individuelle Anfragen fließt die zusätzliche Zeit, und sie bringen meist am meisten. Nimm so viele an, wie in deine Woche passen, und keine mehr.
Was du verdienen kannst
Ehrlich gesagt hängt das von deinen Preisen ab und davon, wie viele Käufer du erreichst. Es gibt keine verlässlichen öffentlichen Daten dazu, was Verkäuferinnen verdienen, und große Zahlen im Netz kommen meist ohne Belege.
Was du tun kannst: deine eigenen Zahlen durchrechnen. Bei FootLove legst du alle Preise in Münzen fest, und eine Münze ist bei der Auszahlung $0.10 wert. Eine Woche mit fünf verkauften Fotos zu je 50 Münzen und zwei individuellen Anfragen zu je 300 Münzen ergibt 850 Münzen, also etwa $85*. Gib deine eigenen Preise in den Verdienstrechner ein und sieh dir deinen Monat an.
* Vor der Plattformgebühr.
Ein einfacher Plan für deinen ersten Monat
- Woche 1: Erstelle dein kostenloses Konto, wähle einen Creator-Namen und lade 15–20 gute Fotos in ein paar verschiedenen Looks hoch.
- Woche 2: Leg klare Preise fest, schreib eine kurze Bio und sag, welche individuellen Anfragen du annimmst.
- Woche 3: Poste neue Inhalte, beantworte jede Nachricht schnell und teile einen Teaser mit deinem Profil-Link.
- Woche 4: Schau, was sich verkauft hat, mach mehr davon und pass deine Preise an.
Du weißt nicht, was du verlangen sollst? Lies wie viel Fußbilder einbringen.
So bleibt es getrennt von deinem Hauptjob
- Nutze einen Creator-Namen und eine separate E-Mail-Adresse, die du nur fürs Verkaufen verwendest.
- Halte dein Gesicht, Tattoos und wiedererkennbare Räume aus jedem Foto heraus.
- Entferne Standortdaten aus deinen Fotos, bevor du sie hochlädst.
- Nimm Zahlungen nur über die Plattform an. Lotse Käufer nie in eine andere App.
Deine Auszahlungen gehen ab 500 Münzen an PayPal, so bleibt auch das Geld vom Rest deines Lebens getrennt.
Steuern auf deinen Nebenverdienst
In den meisten Ländern ist Geld aus einem Nebenjob steuerpflichtiges Einkommen, auch wenn es wenig ist. In den USA gilt Nebeneinkommen aus dem Verkauf von Inhalten meist als Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit. Großbritannien hat eigene Regeln für kleine Nebeneinkünfte. Notiere dir jeden Monat in einer einfachen Übersicht, was du verdienst, und sieh dir die offiziellen Informationen unten an. Das sind allgemeine Informationen, keine Steuerberatung.
Passt das zu dir?
Es passt gut, wenn du:
- dir ein Zusatzeinkommen ohne festen Zeitplan wünschst,
- gern regelmäßig Fotos machst und Nachrichten beantwortest,
- deine Preise selbst festlegen möchtest,
- anonym bleiben willst.
Wenn du dich darin wiedererkennst, findest du es am einfachsten heraus, indem du klein anfängst: Eröffne ein kostenloses Konto, lade dein erstes Set hoch und schau, wie Käufer reagieren. Unser Leitfaden für Einsteiger begleitet dich durch jeden Schritt.
Häufig gestellte Fragen
Quellen
- Gig Economy Tax Center — IRS
- Working for yourself — GOV.UK
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